Copernicus und das Weltbild im Wandel

Kategorie
Hauptvorträge
Datum
06.10.2020 19:30
Veranstaltungsort
Haus der Wissenschaft

Nikolaus Copernicus (1473-1543), geb. in Thorn, Studium in Krakau und Italien, war äußerst vielseitig: Mediziner, Jurist, Theologe, Ökonom, aber heute ist er am bekanntesten als Astronom. Sein Werk ›De Revolutionibus Orbium Coelestium‹ (1543) markiert den entscheidenden Wendepunkt in unserer Vorstellung vom Kosmos. Hier beschrieb er erstmals das heliozentrische Weltbild mit der Sonne im Zentrum, wobei sich die Erde täglich um ihre eigene Achse dreht und zudem jährlich die Sonne umkreist. Antike und Mittelalter dagegen hatten die Erde im Zentrum des Universums gesehen. Der Wandel des Weltbildes, der Übergang von der geozentrischen Vorstellung bis zur Rezeption der neuen heliozentrischen Weltsicht, dauerte sehr lange. Als Ausblick sollen Tycho Brahe (Tychonisches Weltbild), Galileo Galilei (Teleskop), Johannes Kepler (›Neue Astronomie‹, 1609) und schließlich Isaac Newton (Entdeckung der Schwerkraft, 1687) erwähnt werden. Damit war die Copernicanische Revolution im 18. Jahrhundert abgeschlossen; bewiesen werden konnte sie erst im 19. Jahrhundert.

 

WolfschmidtProf. Dr. Gudrun Wolfschmidt

Dissertation "Analyse enger Doppelsternsysteme", Dr. Remeis-Sternwarte Bamberg, Astronomisches Institut der Universität Erlangen-Nürnberg, 1987-1997 ,,Deutsches Museum" München, Konzept und Realisierung der Dauer-Ausstellung ,,Astronomie" (1992 bis 2021); Lehre und Habilitation "Genese der Astrophysik" (1997) an der ,,Ludwig-Maximilians-Universität" in München; seit 1997 Professorin an der Universität Hamburg (Hamburger Sternwarte),

 

 
 

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