Mit Gravitationswellen dem Universum lauschen

Kategorie
Hauptvorträge
Datum
2017-10-17 19:30
Veranstaltungsort
Hochschule Bremen, Hörsaal B-120 - Werderstraße 73, 28199 Bremen, Deutschland

 

Gravitationswellen – Kräuselungen der Raumzeit, die Albert Einstein bereits 1916 vorhersagte – wurden erstmals im September 2015 nachgewiesen. Sie entstehen bei weit entfernten Großereignissen im Kosmos: wenn Sterne explodieren oder Schwarze Löcher miteinander verschmelzen. Doch ihre Auswirkungen auf der Erde sind winzig und nur mit den präzisesten Messgeräten aller Zeiten nachzuweisen. Insgesamt vier solche kilometergroßen Instrumente lauschen derzeit in die Tiefen des Alls, um über Entfernungen von Milliarden Lichtjahren Gravitationswellenereignisse aufzuspüren. Damit stellen sie uns einen neuen Sinn für die Wahrnehmung des Universums bereit. Konnten wir bislang das Weltall sehen, so können wir es nun auch hören und damit vollkommen neue Informationen gewinnen. Wie Gravitationswellen nachgewiesen werden, wie eine Verschmelzung Schwarzer Löcher klingt und warum jetzt ein neues Zeitalter der Astronomie begonnen hat, erfahren Sie in diesem Vortrag.

 

Dr. Benjamin Knispel

KnispelMax-Planck-Institut für Gravitationsphysik,
(Albert-Einstein-Institut), Leibniz-Universität Hannover

 

 
 

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